Einen grossen Teil unseres Lebens verbringen wir bei der Arbeit. Es erstaunt also nicht, dass sich viele Menschen einen Job wünschen, der nicht nur für das Einkommen sorgt, sondern auch Erfüllung bringt. Wenn es dir auch so geht, dann möchtest du wahrscheinlich deine Berufung finden. Was aber bedeutet eigentlich Berufung? Der Duden definiert Berufung in diesem Sinne mit „besondere Befähigung, die jemand als Auftrag in sich fühlt“. Für mich persönlich ist Berufung genau das zu tun, was du gut kannst, dich erfüllt und deinem Leben Sinn gibt. Wenn du deine Berufung gefunden hast und auch lebst, dann wirst du wahrscheinlich jeden Tag dankbar und mit Freude zur Arbeit gehen.

 

„Wo die Bedürfnisse der Welt mit deinen Talenten zusammentreffen, dort liegt deine Berufung.“ Aristoteles

 

Nun fragst du dich vielleicht wie du deine Berufung finden kannst?

Die folgenden drei Fragen helfen dir herauszufinden, was deine Berufung sein kann. In der Schnittmenge findest du deine Berufung.

Wovon träume ich?

 Weisst du genau was du willst? Wunderbar, dann kannst du gleich zur nächsten Frage springen.

Wenn du dir noch nicht ganz klar darüber bist, wovon du träumst, gebe ich dir hier gerne ein paar Ideen wie du das herausfinden kannst.

  • Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Stell dir vor, für dein Leben ist gesorgt, ohne dass du ein Einkommen erzielen musst.
  • Welche Tätigkeiten lassen dich die Zeit und alles um dich herum vergessen?
  • In welchen Momenten bist du so richtig glücklich und erfüllt?
  • Welche Themen liegen dir besonders am Herzen? Gibt es etwas wofür du brennst?
  • Achte bewusst auf deine Gedanken, wenn du am tagträumen bist. Oft sind das die Momente, wo wir uns weit von der Realität entfernen und darüber sinnieren wie es wäre wenn…
  • Weisst du noch, was du als Kind werden wolltest? Vielleicht war das ja gar keine schlechte Idee!
  • Frag deine innere Stimme. In unserem Unterbewusstsein sind alle unsere Erfahrungen, all unser Wissen und unsere Bestimmungen abgespeichert. Es ist wie die Schatztruhe zu unserem Leben.

Wenn du deine innere Stimme (auch deine Intuition oder Bauchgefühl) nicht auf anhieb hörst, ist das ganz normal. In unserem oft sehr hektischen Alltag haben die meisten von uns verlernt nach Innen zu hören. Wir orientieren uns fast ausschliesslich an der äusseren Welt. Indem du immer wieder Inne hältst, die Augen schliesst und bewusst atmest, kannst du üben dich mit deiner inneren Welt zu verbinden. Es gibt zudem ganz viele hilfreiche angeleitete Meditationen, die dich dabei unterstützen, Zugang zu deinem Inneren zu finden.

Coaching Tipp: In einer Hypno-Coaching Session kannst du dich in einer leichten Trance auf eine Visionsreise begeben und so sicher und angeleitet in dein Innerstes eintauchen.

 

Was kann ich richtig gut?

Um das zu beantworten hilft die Frage – Was tust du gerne? Die meisten von uns machen das gerne, was uns leicht fällt und das wiederum, können wir richtig gut!

Das kannst du noch alles tun:

  • Erinnere dich an frühere Herausforderungen. Wie hast du diese gemeistert? Was hast du daraus gelernt?
  • Was waren deine grössten Erfolge. Welche deiner Eigenschaften haben zum Erfolg beigetragen?
  • Vervollständige folgende Sätze für dich:
    • Spass an der Arbeit habe ich wenn…..
    • Kreativ bin ich wenn….
    • Ich bin belastbar und ausdauernd wenn…
    • Ich handle selbständig wenn….
  • Was wird an dir bewundert?
  • Mit welchen Bitten kommen andere auf dich zu?

Wenn es dir schwer fällt deine eigenen Stärken zu erkennen, frag dein Umfeld. Deine Familie, Freund*innen, Kolleg*innen und deine Chefin oder dein Chef können dir sagen, was sie an dir am meisten schätzen. Was kannst du ihrer Meinung nach richtig gut? Du kannst zudem alle deine Arbeitszeugnisse gezielt nach Stärken durchforsten.

Coaching Tipp: Deine Stärken offenbaren sich nicht nur in deinem Berufsleben, sondern genauso in deiner Freizeit. Versuche dich also an viele verschiedene Situationen zu erinnern und fokussiere dich dabei nicht nur auf deine Arbeit.

 

Was braucht die Welt?

Du weisst jetzt was du willst und kennst deine Stärken. Wenn du diese beiden Erkenntnisse kombinierst, bist du deiner Berufung schon ganz nah. Nun geht es darum kreativ zu sein und aus dieser Erfolgskombination abzuleiten, was dein Beitrag für die Welt sein könnte.

Je nachdem was deine Erfolgskombination ist, wird dir vielleicht klar werden, wem du mit deiner Berufung helfen möchtest. Dann kannst du von dieser Zielgruppe ausgehen. Welche Jobs gibt es, in denen du für diese Zielgruppe etwas tun kannst? Falls du selbständig tätig sein willst, überlege dir, welche Probleme und Herausforderungen deine Zielgruppe hat, die du lösen könntest.

Vielleicht weisst du aber auch genau was deine Tätigkeit sein soll und überlegst dir in einem zweiten Schritt in welcher Form und für wen du diese ausführen möchtest.

 

Falls du noch auf der Suche nach deiner Berufung bist, hoffe ich, dass dieser Artikel dich inspiriert und unterstützt.

Lebst du deine Berufung schon? Dann inspiriere andere und schreibe mir gerne einen Kommentar was deine Berufung ist und wie du sie gefunden hast. Mehr über meine Berufung findest du hier.

 

Sei mutig. Für dich.

Herzlichst

Caroline